Sparplan / DCA Simulator

Simuliere deinen ETF-Sparplan

Das Wichtigste

  • Ein Sparplan (DCA) beseitigt die Notwendigkeit, den Markt zu timen — du kaufst mehr Anteile wenn Preise niedrig sind und weniger wenn sie hoch sind.
  • Regelmäßiges monatliches Investieren verwandelt Marktvolatilität bei langen Zeiträumen von einer Bedrohung in einen Vorteil.
  • Zinseszins auf regelmäßige Beiträge beschleunigt sich in den letzten Jahren des Investitionszeitraums dramatisch.
  • Konsequenz schlägt die Größe einzelner Beiträge — kleine monatlich investierte Beträge übertreffen sporadische Einmalzahlungen für die meisten Anleger.

Ein ETF-Sparplan — international bekannt als Dollar-Cost-Averaging (DCA) — ist die Praxis, in regelmäßigen Abständen einen festen Betrag zu investieren, unabhängig von den Marktbedingungen. Es ist einer der effektivsten und psychologisch nachhaltigsten Ansätze für den langfristigen Vermögensaufbau.

Dieser Simulator zeigt dir das projizierte Wachstum deiner monatlichen ETF-Beiträge im Laufe der Zeit, unter Berücksichtigung von Zinseszins, Jahresgebühren und Inflation. Passe den Monatsbetrag, die erwartete Jahresrendite und den Anlagezeitraum an, um verschiedene Szenarien zu erkunden.

Wie der ETF-Sparplan Funktioniert

Wenn du jeden Monat einen festen Eurobetrag investierst, kaufst du automatisch mehr ETF-Anteile wenn der Preis niedrig ist und weniger wenn der Preis hoch ist. Im Laufe der Zeit ergibt sich ein durchschnittlicher Kaufpreis, der typischerweise niedriger als der arithmetische Durchschnittspreis ist — ein mathematischer Effekt, der als Cost-Average-Effekt bezeichnet wird. Dies beseitigt die unmögliche Aufgabe, den perfekten Investitionszeitpunkt zu identifizieren. Studien zeigen konsequent, dass selbst professionelle Anleger über lange Zeiträume nicht zuverlässig den Markt timen können, was den Sparplan zu einer rationalen Strategie für Privatanleger macht, die weder die Zeit noch die Mittel haben, kurzfristige Preisbewegungen vorherzusagen.

Monatliches Investieren vs. Einmalanlage

Mathematisch betrachtet übertrifft eine sofortige Einmalanlage im Durchschnitt den Sparplan — weil Märkte häufiger steigen als fallen und ein größerer früher investierter Betrag von mehr Jahren Zinseszins profitiert. Dieser Vorteil ist jedoch nur bedeutsam, wenn du tatsächlich eine große Einmalanlage zur Verfügung hast und die emotionale Stärke besitzt, alles auf einmal in unsicheren Märkten zu investieren. In der Praxis verdienen die meisten Anleger monatlich und investieren, was nach den Ausgaben übrig bleibt. Für diese Anleger ist der monatliche Sparplan nicht nur praktisch — er ist optimal. Der psychologische Vorteil, große Einzelkäufe auf Höchstkursen zu vermeiden, ist ebenfalls bedeutend: Anleger mit Sparplänen verkaufen seltener in Panik während Kurseinbrüchen.

ETF Sparplan Simulator

Monatliche ETF-Investition (Cost-Averaging)

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Die Kraft des Zinseszinses über die Zeit

Der kontraintuitivste Aspekt des langfristigen Investierens ist, dass der Großteil des endgültigen Portfoliowerts typischerweise im letzten Drittel des Anlagezeitraums generiert wird. Ein monatlicher Beitrag von €300, der 30 Jahre lang bei 7% Jahresrendite investiert wird, produziert ein Portfolio von rund €340.000 — aber €200.000 dieses Wachstums entsteht in den letzten 10 Jahren. Diese Beschleunigung ist der Schneeballeffekt des Zinseszinses: Renditen erzeugen Renditen, die noch mehr Renditen erzeugen. Die Konsequenz ist, dass kleine früh begonnene Beiträge viel wertvoller sind als große spät begonnene Beiträge. Mit €100 monatlich im Alter von 25 zu beginnen übertrifft den Start mit €500 monatlich im Alter von 45 im selben Szenario.

Häufige Fragen

Was ist ein ETF-Sparplan und wie funktioniert er?

Ein ETF-Sparplan ist eine regelmäßige Anlagestrategie, bei der du einen festen Betrag — zum Beispiel €200 pro Monat — in einen oder mehrere ETFs zu einem festgelegten Zeitplan investierst, unabhängig davon, ob die Märkte steigen oder fallen. Mit der Zeit entsteht ein diversifiziertes Portfolio mit einem gemittelten Einkaufspreis.

Ist eine Einmalanlage besser als ein monatlicher Sparplan?

Theoretisch erzielt eine sofortige Einmalanlage höhere erwartete Renditen, weil Märkte langfristig nach oben tendieren und alles auf einmal zu investieren die Zeit im Markt maximiert. In der Praxis haben die meisten Menschen keine große freie Liquidität und finden es psychologisch sehr schwierig, alles auf einmal zu investieren. Für regelmäßige Verdiener, die aus dem Monatseinkommen investieren, ist der Sparplan der optimale und natürliche Ansatz.

Welche ETFs eignen sich am besten für einen monatlichen Sparplan?

Breite globale Aktien-ETFs — wie solche, die den MSCI World, MSCI ACWI oder FTSE All-World Index abbilden — werden für langfristige Sparpläne am häufigsten empfohlen. Sie bieten maximale Diversifikation über Tausende von Unternehmen und Regionen. Das Hinzufügen eines Anleihen-ETF zur Reduzierung der Volatilität ist für Anleger nützlich, die näher am Entnahmezeitraum sind. Halte die Anzahl der ETFs klein — 1 bis 3 genügt für die meisten Anleger.

Wie viel sollte ich jeden Monat investieren?

Die Standardempfehlung der persönlichen Finanzen ist, mindestens 10–20% des Nettoeinkommens zu investieren. Wichtiger noch: Der Betrag muss nachhaltig sein — eine Verpflichtung, die du auch während Marktkorrekturen aufrechterhalten kannst. Nutze den Simulator, um rückwärts zu rechnen: Entscheide dich für deinen Zielportefeuillewert und den Zeitraum, dann berechne den erforderlichen monatlichen Beitrag. Beginne mit dem, was du kannst, und erhöhe den Betrag jährlich mit deinem Einkommenswachstum.

Was passiert mit meinem Sparplan während eines Markteinbruchs?

Markteinbrüche sind der Moment, in dem der Sparplan seinen größten Vorteil bringt. Wenn die Kurse stark fallen, kauft dein fester monatlicher Beitrag deutlich mehr ETF-Anteile als üblich. Wenn sich der Markt erholt, erzeugen diese günstig erworbenen Anteile überdurchschnittliche Gewinne. Der Schlüssel ist, während Kursrückgängen weiterhin Beiträge zu leisten anstatt aufzuhören oder sie zu reduzieren — was der häufigste und kostspieligste Verhaltensfehler von Privatanlegern ist.

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